Klöster und neue
Klosterprojekte finden sich


Inspiration und Anliegen

Im Kontext von Raumknappheit, Digitalisierung und gesellschaftlicher Diversifizierung sind die Klöster wichtige Ressourcen für eine zukunftsfähiges Gemeinwohl. Sie stehen für gemeinschaftliches Leben in Einfachheit und Solidarität, aus einer gemeinsamen Mitte und mit Ausstrahlung.

Bei aller Verschiedenheit von Klöstern und geistlichen Gemeinschaftsorten treten heute die Gemeinsamkeiten und ihre gesellschaftliche Relevanz als «Klosterlandschaft» hervor:

Klöster sind

·     Erfahrungsschulen, Erkenntniszellen und Oasen für theologische Erkenntnis, Erneuerung und Persönlichkeitsentwicklung

·     Tradenten ganzheitlicher Lebensauffassung, Architektur und Kreislaufwirtschaft

·     Vorbilder und Vermittler nachhaltigen bautechnischen, handwerklichen und landwirtschaftlichen Wissens

·     raumplanerisch relevante Marksteine – geografisch und gesellschaftlich 

Die Initiative Klosterleben ist eine interdisziplinäre Gruppe von Fachleuten aus Theologie, Orden, Raumplanung, Architektur, Gemeinschaftsleben, Organisationsentwicklung, Beratung und Kommunikation, die für eine interdisziplinäre Erforschung und Zukunftsentwicklung der Klosterlandschaft Schweiz einsteht.


Am Pfingstsamstag 2019 wurde die Klosterlandschaft an der Tagung  "Klosterleben weiter denken" von 50 Interessierten
analysiert. Sie sprach sich für den Aufbau einer Plattform zur Erforschung der Klosterlandschaft, der Triage von
Unterstützung, Bewusstseinsbildung und Kommunikation aus. Seither arbeitet die Spurgruppe und eine erweiterte
Projektgruppe an der Umsetzung.
2019_Klosterleben Tagungsbericht.pdf

Wer wir sind

Spurgruppe klosterleben
Pia Bürgler, Fachfrau Gesundheit, Zug
Christian Glesti, lic.jur., Uster
Susanne Grob Schmuckli, lic.jur. Hünenberg
Dr. Regula Grünenfelder, Theologin, Zug
Bernhard Lenfers Grünenfelder, Gemeindeleiter, Zug
Urs Steger, lic.rer.pol. Luzern

Unsere Vision

Zusammen mit Menschen guten Willens stehen wir auf, um dem Verlust der klösterlichen Tradition Einhalt zu gebieten und diesem religiösen Erbe eine Zukunft zu ermöglichen, indem wir mit Sorgfalt und Interesse für das Wohlergehen der Schwestern und Brüder in ihren Klöstern und gemeinsam mit ihnen

… dem pfingstlichen Geist folgend offen und vorurteilslos der vielfarbigen Spiritualität eine Heimat geben

… im Sinne des gastlichen Tisches eine Gemeinschaft der Gemeinschaften schaffen, die Raum für christliches Teilen und dialogisches Gestalten einer tragfähigen klösterlichen Zukunft schafft

… auf Augenhöhe mit überzeugenden Argumenten und im fairen Disput Menschen und Institutionen dafür gewinnen, dass der Brache anheimfallendes klösterliches Gemäuer und Land in Wertschätzung und Verbundenheit seine Geschichtlichkeit neu ausfüllen kann.